naturhufe

Attila

Attila

Attila ist schon seit vielen Jahren barhuf, hatte in seinem Leben nur kurz Eisenbeschlag.

Seine Hufe sind jedoch immer fühlig, bissl schief, flach, kaum Wölbung und wurden trotz bester Pflege kaum besser.

Auch mit der Bearbeitung nach NHC machen sie erst mal eine komische Entwicklung: Sie wurden länger.

Der Strahl und die Ballen entwickeln sich gut, aber der Rest - vor allem die Sohle - verhielten sich... sagen wir mal "atypisch":
Die Eckstreben wucherten und bildeten innerhalb der 3-4 Wochen Bearbeitungszeitraum lange Fortsetzungen, die den Strahl einrahmten und die Sohle bedeckten. Darunter bildete sich Gammel und Zerfallshorn.

Die weiße Linie war von anfang an nicht besonders gut, in dieser Phase löste sich das darin befindliche Lamellenhorn teilweise schon mit dem Hufkratzer in Bröseln heraus.

Auch wenn die Hufe zum Teil ziemlich komisch aussahen, vor allem eben von unten, verließ ich mich auf die Heilwirkung von NHC und arbeitete einfach streng weiter nach den Grundsätzen "totes Horn entfernen, tragunfähige Wand/Eckstreben kürzen, Mustangroll anbringen, Strahl sanieren".

Zusätzlich unterstützend zur Bearbeitung bekam Attila Hufschuhe (Easyboot Glove) mit Strahlkeil, um den Strahl anzuregen, während er ins Gelände geht. Außerdem wurde sein Übergewicht bekämpft indem er einen Maulkorb bekam und das Heu nur noch in einem feinmaschigen Netz bekommt. Müsli, Brot und andere ungesunde Futterzusätze wurden gestrichen.
Regelmäßige Physiotermine, Zahnbehandlung und Sattelkontrolle sorgten weiterhin rundum für ein ganzheitliches "Gesundheitsprogramm".

Die Bildung der übermäßigen Ecktreben ließ nach einigen Bearbeitungszyklen von alleine nach, das Bröselhorn wurde weniger und verschwand immer mehr.

Die Hufform verbesserte sich weiterhin, der Strahl wurde ebenfalls immer besser. Die Trachten kamen nach hinten und richteten sich auf, noch ohne besondere Höhe zu entwickeln.

Immer noch läuft Attila etwas fühlig, ab und zu gab es auch Blutergüsse in der Sohle zu sehen.
Er hat abgenommen und ist sonst auch fit. Jetzt muss nur noch die Fühligkeit weggehen und das Horn etwas stabiler werden, das immer noch zu Verbiegungen neigt.

Hier die Bilder aller seiner Hufe - noch ist die Entwicklung nicht abgeschlossen und wir befinden uns noch mitten in der Heilungs- und Umbildungsphase:

vorne rechts frontal - Entwicklung
 25.3.2011
 
  14.6.2011
 22.8.2011
29.6.2012


 
vorne rechts lateral - Entwicklung
 25.3.2011
 5.7.2011
10.10.2011  29.6.2012

vorne rechts unten - Entwicklung
 25.3.2011
 5.7.2011
 
22.8.2011
 29.6.2012

vorne rechts von hinten - Entwicklung
 25.3.2011
 5.7.2011
10.10.2011
 29.6.2012

 

vorne links frontal - Entwicklung
 25.3.2011
 
5.7.2011
10.10.2011
29.6.2012 (leider schief fotografiert)

vorne links lateral - Entwicklung
25.3.2011
5.7.2011
 10.10.2011
 
 29.6.2012

vorne links unten - Entwicklung
 25.3.2011
 5.7.2011
 22.8.2011
29.6.2012

vorne links
hinten - Entwicklung
25.3.2011
5.7.2011
22.8.2011

Der Strahl ist nun besser und der
29.6.2012

Huf gerader...                             

hinten rechts frontal - Entwicklung
25.3.2011
5.7.2011
22.8.2011
 29.6.2012

hinten rechts
lateral - Entwicklung
 25.3.2011
5.7.2011  
22.8.2011
 
29.6.2012

hinten rechts unten - Entwicklung
 25.3.2011
5.7.2011
22.8.2011
 
29.6.2012


hinten rechts hinten - Entwicklung
 25.3.2011
14.6.2011
 
 10.10.2011
 
29.6.2012
 

hinten links frontal - Entwicklung
 25.3.2011
5.7.2011
22.8.2011
 29.6.2012

 

hinten links lateral - Entwicklung
 25.3.2011
 5.7.2011
10.10.2011   29.6.2012

hinten links unten - Entwicklung
 25.3.2011
 5.7.2011
 22.8.2011

Die Sohlenwölbung kommt langsam...
29.6.2012

hinten links
hinten - Entwicklung
 25.3.2011
der im Bild rechte Tragrand ist zu lang, die optische Wirkung lässt den Huf gerade erscheinen, was er nicht ist.
 14.6.2011
Hier sieht man, dass er schief ist...
22.8.2011

Jetzt ist er gerade.
 29.6.2012

Attila im Stand
 25.3.2011
 5.7.2011
 
22.8.2011
 

       


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