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meine Arbeit

Meine Arbeit

Was erwartet nun Dich und Dein Pferd - wie ist die weitere Vorgehungsweise?

Ein paar Dinge sind zwar eigentlich selbstverständlich, aber ich möchte sie dennoch erwähnen:

1. Ich werde niemals etwas gegen den Willen des Pferdebesitzers tun - aber auch nichts, was dem Pferd meines Wissens schaden könnte.
2. Ich beantworte jede Frage und erkläre jeden meiner Handgriffe, falls gewünscht. Bei mir gibt es kein "Betriebsgeheimnis".
3. Falls ich der Meinung bin, dass bezüglich Fütterung, Haltung oder Training dringender Handlungsbedarf besteht, bin ich sehr direkt und beschönige nichts.
   Rat hierzu gebe ich immer gern, wenn das gewünscht ist.
4. Es ist unwahrscheinlich, dass das Pferd nach der Bearbeitung deutlich schlechter läuft, als vorher. Aber es ist möglich - zB. wenn es lang beschlagen oder bereits stark ausgebrochen war. In diesem Fall sollten unbedingt Hufschuhe gekauft werden. Hierbei biete ich meine Hilfe und Beratung ebenfalls an.

und aufgrund aktueller Nachfrage:

5. Ich werde nicht für lange und schwere Arbeit bezahlt, sondern für mein Können und Wissen.
   Es kann also bei einem Pferd auch mal 2 Stunden dauern, und bei einem anderen nur 2 min.
   Trotzdem ist beides gleich viel wert, weil ich bei beiden mein ganzes Können und Wissen einsetze. 
   Ich nehme mir so viel Zeit, wie nötig ist, schludere niemals und lasse nichts wichtiges weg.
   Andererseits mache ich auch keine "Pseudobearbeitung", nur damit es "mehr" aussieht.
   Sollte ich also mal unerwartet früh fertig sein, ist das niemals ein Mangel an Qualität!
   Verursacht allerdings eine mangelnde Erziehung des Pferdes erheblichen Mehraufwand oder gar Gefahr für mich oder andere Umstehende, behalte ich mir vor, den Preis der Behandlung zu erhöhen.

"Halbe Pferde" gibt es nur, wenn ich tatsächlich nur 2 Hufe anschaue (zB wenn die anderen beiden noch beschlagen sind). Dann trage ich auch für die beiden nicht beachteten Hufe keine Verantwortung.


1. Schritt - Vorbereitung des Pferdes:
Optimalerweise hat das Pferd vor dem Termin gearbeitet und es ist nicht hungrig.
Seine Füße sollten sauber und trocken sein, die Hufe ausgekratzt.
Das Pferd sollte "schmiedefromm" sein, d.h. es muss in der Lage sein, seine Füße gerne und auch länger hochzuhalten, ohne sich draufzulegen oder gar zu schlagen.
Am besten übt man schon vorher mit dem Pferd, die Hufe auch nach vorne herzugeben...

Wenn das Pferd problematisch ist beim Füße heben, nehme ich natürlich Rücksicht, ich biete hier auch Training an bzw. integriere es in die Bearbeitung.
Da dies mit viel Zeitaufwand und Gefahren verbunden ist, muss es vorher angekündigt werden und kostet evtl. mehr (nach Absprache).

2. Schritt - Beurteilung des momentanen Zustandes und Beratungsgespräch:
Ich sehe mir das Pferd und seine Hufe im Stand und in der Bewegung (meist reicht Schritt) auf verschiedenen Böden an und der Besitzer erzählt mir alles, was auffällig ist, evtl. Lahmheiten, Fühligkeit ect.
Ich bespreche mit dem Besitzer, was mir auffällt.
Beim Ersttermin wird sowohl das ganze Pferd als auch jeder Huf von jeder Seite fotografiert.
Ich achte hierbei auch auf deutliche Verspannungen oder andere Auffälligkeiten.
Die Beratung wird dokumentiert, unterschrieben und der Kunde bekommt eine Durchschrift. Darauf befinden sich auch die AGB.

3. Schritt - Bearbeitung:

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Ich fange meist damit an, das Pferd zu kraulen und seine Füße zu bürsten.
Beim Ersttermin werden evtl. Hufeisen entfernt.
Dann benutze ich ein Hufmesser, um überschüssige Sohle zu entfernen, falls Verfallshorn vorhanden ist.
Danach entferne ich Taschen, Fetzen und evtl faulige Stellen vom Strahl und kürze die Eckstreben auf die richtige Länge.
Mit der Raspel wird die Wand begradigt und gekürzt und schließlich bringe ich die Mustang-Roll rings um den Huf an. Nur wenn die Wand sehr viel zu lang ist, benutze ich die "Kneifzange" und ein Helfer muss evtl. aufheben.
Die einzelnen Schritte werden jeweils an allen 4 Hufen vervollständigt, damit das Pferd nicht zu lange denselben Huf heben muss. Zwischendrin wird gekrault und gelobt bzw. auch mal bei Bedarf eine Runde geführt.

4. Schritt - Gangbeurteilung und Fotos
Am Schluss sehe ich mir nochmal den Gang des Pferdes an und vergleiche mit "vorher".
Dann wird noch das Pferd und jeder Huf fotografiert.

Wurden an diesem Tag die Eisen abgenommen, oder zeigt das Pferd Fühligkeit, empfehle ich evtl. Hufschuhe und vermesse die Hufe.
 

5. Schritt - Folgetermin

Ich verabrede den Folgetermin immer gleich.
Die Abstände werden an die Bedürfnisse des Pferdes angepasst. Es kann sein, dass der nächste Termin bereits nach 1-2 Wochen stattfindet, aber meistens pendelt sich der Rhytmus bei 4 Wochen ein. Nur wenige Pferde vertragen einen Rhytmus von über 6 Wochen!

In Notfällen komme ich natürlich auch zwischendurch.

6. Bezahlung

reines Beratungsgespräch: zB zum Hufschuhe anpassen, etc.
(bei darauffolgender Bearbeitung werden nur 5 € berechnet)
Behandlungst
ermin für Standart-Hufbearbeitung: 
                            Kaltblut, Friese, Tinker
                            kleines Pony

Hufeisenabnahme
pro Hufeisen:

Strahlbehandlung:
(Jodoformether/Boraxlösung/Strahllotion, ...)

Fahrtkosten:

ich behalte mir vor, evtl. Zusatzgebühren  zu verlangen, zB. Gefahrenzuschlag, ... auch unangekündigt...
10 €

35 €
40 €
30 €
 
  5 €

1 € pro Huf

pro einfacher km 0,40 € 

 
Die Fotos sind inklusive, werden auf meiner Homepage veröffentlicht, soweit der Besitzer einverstanden ist, und bei Wunsch auch dem Besitzer des Pferdes auf CD ausgehändigt.


Bitte lest auch meine AGBs - bei Auftragserteilung gelten sie als akzeptiert...



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